

Die Psychiatrie (von griechisch „Psyche“ = Seele und „iatricos“ = heilen) umfasst alle seelischen Erkrankungen des Menschen. Hierzu gehören die verschiedenen Formen der Depressionen, der Psychosen, der Neurosen, aber auch psychische Belastungen (z. B. nach Todesfall oder Unfall) und Schlafstörungen.
Ein immer größeres Feld kommt der Gerontopsychiatrie zu , d. h. der Diagnose und Behandlung psychischer Störungen älterer Menschen, die meist mehrere organische/psychische Erkrankungen haben.
Bei den Depressionen und Psychosen kommt dem ärztlichen Gespräch eine besondere Bedeutung zu; Medikamente werden unterstützend eingesetzt. Neurosen und psychische Belastungsreaktionen werden vorwiegend mit Hilfe der Psychotherapie behandelt, aber auch hier ist der befristete Einsatz von Medikamenten manchmal hilfreich.
Bei den Schlafstörungen steht zunächst die genaue Diagnostik ganz im Vordergrund. Eventuell ist zunächst die Abklärung in einem Schlaflabor ratsam. Bei bestimmten Formen der Schlafstörungen, aber auch bei einigen Depressionen, können auch alternative Behandlungsverfahren wie z. B die Lichttherapie wirkungsvoll eingesetzt werden.